Am äußersten Ende des Golfs der Dichter ist Portovenere gemeinsam mit den Cinque Terre UNESCO-Welterbe, hat aber einen ganz eigenen Charakter: die Kirche San Pietro auf der Klippe, der bunte Carruggio und, wenige Minuten Überfahrt entfernt, die Insel Palmaria.
San Pietro und die Burg
Das Wahrzeichen ist die Kirche San Pietro, gotisch mit schwarzen und weißen Streifen, auf der Felsspitze steil über dem Meer erbaut: Der Aufstieg wird mit einem der berühmtesten Ausblicke Liguriens belohnt, hin zur Byron-Grotte und zur Küste der Cinque Terre. Über dem Ort beherrscht die Doria-Burg den gesamten Golf.
Der Ort
Der Haupt-Carruggio verläuft parallel zur bunten Häuserzeile am kleinen Hafen, zwischen Läden und Restaurants; die seitlichen Treppen steigen zur Kirche San Lorenzo und zur Burg hinauf. Portovenere lässt sich in einem halben Tag zu Fuß erkunden, aber es ist die Art Ort, an dem sich die Zeit gern dehnt.
Die Insel Palmaria
Gegenüber dem Ort liegt Palmaria, die größte der ligurischen Inseln: Sie ist in wenigen Minuten mit dem Boot vom Kai aus erreichbar und lässt sich auf dem Rundweg erkunden, zwischen Pinienwäldern, ehemaligen Befestigungen und Buchten. Die ganze Runde erfordert mehrere Stunden und geeignete Schuhe; alternativ baden Sie am Strand nahe der Anlegestelle und fahren zurück.
Anreise
Portovenere hat keine Bahnanbindung: Man kommt mit dem Bus aus La Spezia, mit dem Schiff (in der Saison auch aus den Cinque Terre und aus Lerici) oder mit dem Auto, wobei in der Hochsaison mit begrenzten, kostenpflichtigen Parkplätzen zu rechnen ist. Die bequemste Sommerkombination ist der Zug bis La Spezia und dann das Schiff.
Häufige Fragen
Wie lange dauert die Überfahrt nach Palmaria?
Wenige Minuten Fahrt vom Kai in Portovenere, in der Saison mit häufigen Verbindungen.
Ist Portovenere für Kinder geeignet?
Ja, mit Vorsicht bei Treppen und Aussichtspunkten; Palmaria verlangt dagegen Beine für eine kleine Wanderung.
Welches ist die beste Zeit?
Frühling und September: Farben, Meer und ein Ort, der ohne den August-Andrang lebenswert bleibt.
