Diese Seite sammelt die Wege, die in Cervo beginnen und nach Cervo zurückführen. Der lange Weg, der von Andora kommt — Etappe 24 des Sentiero Liguria —, hat seine eigene Seite mit eigenen Daten: Etappe 24 Andora-Cervo. Hier geht es um halbe Tage.
Der Unterschied zählt, denn es sind zwei verschiedene Dinge: das eine ist ein Abschnitt eines Regionalwegs mit achtundzwanzig Etappen, das andere ist das, was man macht, wenn man vor die Tür tritt.
Warum hier wandern
Hinter Cervo endet die Küste und die Olivenhaine beginnen. Es ist die Landschaft, die das Öl des Ortes bezahlt, und die Wege führen mitten hindurch: Man steigt zwischen Trockenmauern hinauf, kommt in die Macchia hinaus, und von oben zeigt sich das Dorf, wie es ist — ein Kegel von Häusern um eine Kirche, auf einem Sporn über dem Meer.
Was man beim Aufstieg gewinnt und vom Dorf aus nicht begreift, ist die Geografie: Von manchen Punkten sieht man zwei Golfe gleichzeitig, den von Diano Marina und den von Andora.
Der Sentiero Rosso
Er ist der längste der Hügelwege der Gemeinde. Die Unterlagen der Gemeinde beschreiben ihn mit einer Richtdauer von etwa drei Stunden, Start im Bereich der Kirche San Nicola und Aufstieg zum Poggio.
Drei Richtstunden heißt drei Stunden für jemanden, der regelmäßig geht: bei Hitze, mit Kindern oder mit Halten wird mehr daraus, und das rechnet man besser beim Aufbruch als auf halber Höhe.
Der Startpunkt ist kein Zufall. Die Kirche San Nicola ist auch die Stelle, an der der Sentiero Liguria ins Dorf kommt: Der Regionalweg erreicht den unteren Teil bei der Küstenstraße und steigt zur Kirche hinauf, hinter der sich das Dorf am Hang erhebt. Wer den Sentiero Rosso geht, nimmt am Anfang bergauf denselben Abschnitt, den Weitwanderer am Ende bergab gehen.
Der Park von Ciapà
Er liegt auf der Seite nach Andora, und Etappe 24 durchquert ihn, bevor sie zum Dorf absteigt. Wer die ganze Etappe nicht gehen will, kann ihn als kurzes Ziel nehmen und umkehren: Es ist ein Naturgebiet, kein angelegter Garten.
Darüber ist der Passo Chiappa auf 383 Metern ein Wegekreuz mit Blick auf die Küste. Es ist die Stelle, die erklärt, warum diese Hügel den Aufstieg auch ohne die Anreise aus Andora lohnen.
Wie man es zusammensetzt
- Eineinhalb Stunden: von San Nicola hinauf zum ersten Aussichtspunkt und zurück.
- Ein halber Tag: der Sentiero Rosso, mit seinen drei Richtstunden plus Pausen.
- Ein ganzer Tag: Etappe 24 von Andora — aber das ist etwas anderes: einfache Strecke, und zurück geht es mit dem Bus.
Die richtige Zeit ist Frühling und Herbst. Im Sommer bricht man im Morgengrauen auf oder gar nicht: Das sind offene Hügel mit wenig Schatten, und der Stein gibt die Hitze den ganzen Nachmittag zurück.
Eine Sache zur Beschilderung
Die Hügelwege einer Gemeinde mit 1.215 Einwohnern haben nicht die Pflege eines Nationalparks. Untergrund, Beschilderung und Zugänglichkeit ändern sich von Saison zu Saison, und die Beschreibung auf einer Webseite ersetzt keine aktuelle Karte: Den Wegeführer gibt die Gemeinde heraus, und der ist vor dem Aufbruch der richtige.
Fehlt die Beschilderung oder wirkt ein Abschnitt gesperrt, ist Umkehren die richtige Antwort. Das ist keine formale Vorsicht: Hier oben gibt es nicht überall Handyempfang, und ein blockierter Weg in einem terrassierten Olivenhain lässt sich nicht umgehen.
Häufige Fragen
Welche Wege beginnen in Cervo?
Die Hügelwege der Gemeinde, darunter der Sentiero Rosso — der längste, mit etwa drei Stunden laut den Unterlagen der Gemeinde, vom Bereich der Kirche San Nicola zum Poggio. Durch Cervo führt außerdem Etappe 24 des Sentiero Liguria, die aber aus Andora kommt und keine Runde ist.
Wie lange dauert der Sentiero Rosso in Cervo?
Die Unterlagen der Gemeinde nennen etwa drei Stunden. Das ist eine Zeit für regelmäßige Geher: bei Hitze, mit Kindern oder mit Aussichtspausen rechnet man länger.
Was ist der Unterschied zwischen den Wegen von Cervo und Etappe 24 des Sentiero Liguria?
Die Hügelwege beginnen in Cervo und führen nach Cervo zurück, in einem halben Tag. Etappe 24 ist ein Abschnitt des Regionalwegs: Sie verbindet Andora mit Cervo als einfache Strecke, und zurück geht es mit dem Bus.
Wo beginnt der Sentiero Liguria in Cervo?
Im Teil des Dorfes bei der Küstenstraße, mit dem Aufstieg zur Kirche San Nicola da Tolentino, hinter der sich das Dorf am Hang erhebt.
Wann wandert man am besten in Cervo?
Im Frühling und im Herbst. Es sind offene Hügel mit wenig Schatten: Im Sommer bricht man besser im Morgengrauen auf, und die Mittagsstunden sind vermeidbare Mühe.
