Zwei Dinge sollte man vor der Abfahrt wissen, und sie entscheiden darüber, wie der Tag verläuft.
Cervo hat keinen Bahnhof. Und durch die Gassen fährt man nicht mit dem Auto: Man parkt — unten an der Uferstraße oder oben in der Nähe des Burgplatzes — und geht das letzte Stück zu Fuß, durch Gassen und Treppen.
Keines von beiden ist ein Problem, wenn man es vorher weiß. Beides wird eines bei der Ankunft, mit den Koffern in der Hand.
Mit dem Auto
Die Ausfahrt ist San Bartolomeo al Mare an der A10, dann weiter auf der SS1 Aurelia. Das Dorf sieht man von der Küstenstraße lange vor der Ankunft: Die Korallenkirche oben ist der Bezugspunkt.
Wo parken
Geparkt wird an zwei verschiedenen Stellen, und die Wahl ist nicht gleichgültig.
Oben, in der Nähe des Burgplatzes. Dorthin kommt man mit dem Auto: Zuerst erreicht man einen kostenlosen unbefestigten Platz, etwas weiter das gebührenpflichtige Parken. Das ist die Wahl, wenn Sie wegen des Dorfes kommen, denn von dort ist der Weg hinunter kurz.
Unten, an der Uferstraße. Gebührenpflichtige Flächen, praktisch, wenn Sie wegen des Meeres kommen oder Gepäck haben und die Unterkunft unten liegt.
Die Gebühr gilt nicht das ganze Jahr: Lesen Sie die Schilder vor Ort, nur sie zählen.
Im Juli und August und an Festivalabenden sollten Sie damit rechnen, etwas zu suchen oder früh zu kommen. Cervo ist klein, und mehr Plätze gibt es nicht.
Mit dem Zug
Der zuständige Bahnhof ist Diano, etwa vier Kilometer entfernt, von Regionalzügen bedient. Von dort geht es mit Bus oder Taxi weiter.
Bequem ist das nicht, und das gehört gesagt: Wer mit dem Zug kommt, muss mit einem Umstieg rechnen. Machbar ist es aber, und für alle, die im August nicht die Aurelia fahren wollen, kann es die bessere Wahl sein.
Zu Fuß, am Meer entlang
Von der Uferstraße geht man bis Diano Marina: rund zwölf Kilometer hin und zurück, eben, am Wasser. Das ist ein Spaziergang und keine Verbindung — aber wer unten wohnt und die Dienste des Nachbarorts ohne Auto erreichen will, hat hier eine echte Möglichkeit.
Zu Fuß ankommen: die Etappe des Sentiero Liguria
Cervo ist Endpunkt der Etappe 24 des Sentiero Liguria, die von Andora durch bebaute Terrassen, Macchia und den Gemeindepark Ciapà herkommt.
Die Einzelheiten stehen in der Seite der Etappe, aber eines gehört hierher, weil es Verkehr und nicht Wandern betrifft: Es geht ohne Auto. Man fährt mit dem Zug nach Andora, geht bis Cervo und kommt mit dem Bus zurück. Es ist die schönste Art, in diesem Ort anzukommen, und man muss den Wagen nirgends abstellen.
Der Aufstieg ins Dorf
Vom Parkplatz bis zum Vorplatz der Kirche geht es zu Fuß hinauf: Das Dorf liegt 67 Meter über dem Meer, das Pflaster ist Stein, mit Stufen und Steigungen.
Wer gut zu Fuß ist, braucht wenige Minuten. Wer Mühe mit dem Bergaufgehen hat, hat eine echte Schwierigkeit ohne flache Alternative — es gibt keine Straße, die das umgeht, und man weiß es besser jetzt als vor der ersten Treppe.
Häufige Fragen
Hat Cervo einen Bahnhof?
Nein. Der zuständige Bahnhof ist Diano, etwa vier Kilometer entfernt, von Regionalzügen bedient; von dort weiter mit Bus oder Taxi.
Welche Autobahnausfahrt nimmt man nach Cervo?
San Bartolomeo al Mare an der A10, dann die SS1 Aurelia.
Wo parkt man in Cervo?
Es gibt kostenpflichtige Flächen an der Uferstraße und hinter dem historischen Kern. Wer wegen des Dorfes kommt, nimmt besser die zweite, weil der Aufstieg kürzer ist; wer wegen des Meeres kommt oder Gepäck hat, die erste.
Darf man mit dem Auto in den historischen Kern von Cervo?
Nein: Ins Dorf geht man zu Fuß hinauf, durch Gassen und Treppen. Wenn Sie im historischen Kern übernachten, fragen Sie die Unterkunft vor der Buchung nach dem nächsten Zugang und der Zahl der Stufen.
Kommt man ohne Auto nach Cervo?
Ja, auf zwei Wegen: mit dem Zug bis Diano und dann Bus oder Taxi, oder zu Fuß über die Etappe 24 des Sentiero Liguria von Andora — mit dem Zug nach Andora und von Cervo mit dem Bus zurück.
