Chiavari ist die "echte" Stadt des Tigullio: weniger Postkarte als Portofino und Santa Margherita, dafür mit einer der schönsten Arkaden-Altstädte Liguriens und einem Alltag, der sie zu jeder Jahreszeit angenehm macht.
Die Arkaden des Carruggio dritto
Das Herz von Chiavari ist die via Martiri della Liberazione, der "Carruggio dritto": eine lange mittelalterliche Gasse, vollständig von Arkaden gesäumt, in der historische Läden, Cafés und Geschäfte im Schutz der schwarzen Schieferbögen aufeinanderfolgen. Sie ist der Salon der Stadt und funktioniert auch an Regentagen — an dieser Küste ein seltener Vorteil.
Plätze, Kirchen und Markt
Rund um den Carruggio öffnen sich die piazza Mazzini mit dem Markt, die Kathedrale Nostra Signora dell'Orto mit ihrer imposanten Vorhalle und die Palazzi, die vom seefahrenden Bürgertum Chiavaris erzählen. Der Wochenmarkt und der tägliche Obst- und Gemüsemarkt sind der beste Weg, die Stadt zu verstehen.
Uferpromenade und Strand
Chiavari hat auch sein Meer: einen Stadtstrand und eine Promenade mit Blick auf den Golf, im Osten der Yachthafen. Es ist kein Strand für einen reinen Badeurlaub, aber er rundet einen Besuchstag gut ab.
Umgebung
Von Chiavari geht es hinauf ins Val Fontanabuona, oder in wenigen Minuten mit dem Zug nach Sestri Levante und in den übrigen Osten der Riviera; das hügelige Hinterland bietet Dörfer und Aussichtsheiligtümer für alle, die einen halben Tag mehr haben.
Häufige Fragen
Wie viel Zeit braucht man für Chiavari?
Einen halben Tag für Zentrum und Arkaden; einen ganzen Tag mit Meer oder Hinterland.
Ist Chiavari mit dem Zug erreichbar?
Ja, der Bahnhof an der Strecke Genua–La Spezia liegt wenige Schritte von der Altstadt entfernt.
Lohnt es sich bei Regen?
Ja: Die Arkaden überdachen einen großen Teil des Zentrums, und es ist einer der wenigen ligurischen Besuche, die bei schlechtem Wetter perfekt funktionieren.
