Eines der fünf Dörfer, vielleicht das meistfotografierte
Manarola ist eines der fünf Dörfer, die dem UNESCO-Weltkulturerbe Cinque Terre ihren Namen geben. Die bunten Häuser klettern an einem Felsen, der steil über dem Meer thront, zwischen den terrassierten Weinbergen, die den lokalen Wein (Sciacchetrà und die DOC-Weißweine Cinque Terre) produzieren. Das Dorf hat keinen echten Sandstrand, sondern einen kleinen Hafen zwischen den Felsen, wo die Fischer noch ihre Boote trockenlegen.
Der Aussichtspunkt und die Wanderwege
Auf dem Weg zum Friedhof bietet der Aussichtspunkt über dem Dorf eine der bekanntesten Ansichten der gesamten Küste, die oft in den Fotografien der Cinque Terre festgehalten wird: die bunten Häuser fallen zum Meer hin ab, mit den terrassierten Weinbergen im Hintergrund. Von Manarola aus führen verschiedene Wanderwege zu den anderen Dörfern der Cinque Terre und ins Hinterland, die vom Nationalpark verwaltet werden (einige Abschnitte sind kostenpflichtig mit der Cinque Terre Card, die für den Zugang zu den Wanderwegen des Parks erforderlich ist).
Die historische Via dell'Amore, der Weg, der steil über dem Meer zwischen Manarola und Riomaggiore verläuft, wurde mehrfach wegen Erdrutschen geschlossen und mit Einschränkungen wiedereröffnet: Es ist immer ratsam, den aktuellen Öffnungsstatus vor der Abreise zu überprüfen, da sich die Bedingungen im Laufe der Zeit ändern.
Anreise
Wie zu den anderen Dörfern der Cinque Terre ist der Regionalzug von La Spezia oder Levanto der praktischste Weg, um Manarola zu erreichen: Der Bahnhof liegt im Herzen des Dorfes, und der Straßenverkehr im Inneren ist ohnehin sehr eingeschränkt. Die Parkmöglichkeiten in der Nähe des Dorfes sind begrenzt und kostenpflichtig: Viele Besucher entscheiden sich, ihr Auto in La Spezia oder Levanto zu lassen und mit dem Zug weiterzufahren.
